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"Wir können mehr als Ihre Krankenkasse bezahlt!"

Warum halten wir eine weitergehende Vorsorge, deren Kosten nicht von den Krankenkassen übernommen werden, für sinnvoll?

Nur EIN Beispiel:
Wer hat ihn nicht?
Den Verwandten, Freund oder Bekannten, von dem man plötzlich hört, dass diese oder dieser beim Sport, beim Waldlauf, bei der Gartenarbeit o.ä. in der Blüte ihres/seines Lebens tot umgefallen ist und keiner weiß eigentlich warum. Gerüchtemäßig heisst es dann "Plötzlicher Herztod".

 

Der plötzliche Herztod oder gravierende Herzprobleme sind ab dem 40 Lebensjahr nicht selten!
Der plötztliche Herztod hat in der Regel 2 Hauptursachen.
1. Herzinfarkt
2. Bösartige Herzrhythmusstörungen
Diese können in der Vorsorge nur durch ein Belastungs-EKG und ein Langzeit-EKG eindeutig erkannt werden. Beide diagnostischen Maßnahmen gehören aber NICHT zur Vorsorge, die die Krankenkasse bezahlt!
By the way: Die Kosten für eine umfangreiche und sinnvolle Vorsorge ("Großer Gesundheitscheck") sind geringer als die Kosten für die Jahresinspektion des Autos. Einfach mal die richtigen Prioritäten setzen...

  • Großer Gesundheitscheck
  • Große Krebsvorsorge
  • Diabetes-Screening
  • Zu viel Alkohol? Leber-Check!
  • Häufig in der Natur? Zecken-Check (Borreliose)
Sie sind bereits 35 Jahre jung?
Dann empfehlen wir Ihnen einen großen Gesundheitscheck!
Warum ist ein großer Gesundheitscheck sinnvoll?
Der Gesundheitscheck, der von den Krankenkassen übernommen wird, beinhaltet nur 4 Blutwerte (Blutfette), die körperliche Untersuchung und die Befragung des Patienten. Nach vielen Erkrankungen z.B. plötzlicher Herztod durch bösartige Herzrhythmusstörungen, schon vorhandene Durchblutungsstörungen am Herzen als Vorstufe zum Herzinfarkt und anderen Erkrankungen wird nicht konkret gesucht. Es findet NUR eine Risikoabschätzung statt, ob eine Erkrankung auftreten kann.

 

„Kassenleistung Gesundheitscheck“ und "großer Gesundheitscheck" im Vergleich:

 

Checkup 35
der Krankenkasse
Großer Gesundheitscheck
Anamnese (Befragung des Patienten) + +
Körperliche Untersuchung + +
Urinstatus + +
Laborwerte 4 35
Ultraschall der Bauchorgane - +
Ultraschall der Gefäße - +
Ultraschall der Schilddrüse - +
EKG + +
Langzeit-EKG über 24 h - +
Langzeit-Blutdruckmessung über 24 h - +
Belastungs-EKG - +
Lungenfunktionsprüfung - +
Warum ist eine große Krebsvorsorge sinnvoll?

 

Die Krebsvorsorge, die von den Kassen angeboten wird (Krebsvorsorge bei Männern, Krebsvorsorge bei Frauen, Hautkrebsscreening, Darmkrebsscreening, Mammographie) sollten auf jeden Fall durchgeführt werden, doch diese Untersuchungen erfassen nicht jeden Krebs oder Krebsvorstufe. Ferner wird nur nach Brustkrebs, Darmkrebs, Prostatakrebs, Gebärmutterhalskrebs und Hautkrebs systematisch gesucht. Nach allen anderen Krebsarten (z.B. Harnblasenkrebs, Leberkrebs usw.) wird nur allgemein und ungenau gesucht. Die große Krebsvorsorge erweitert die „Kassenleistung Krebsvorsorge“ sinnvoll und in erheblichem Umfang.

 

Was sind die zusätzlichen Leistungen, die in der „Kassenleistung Krebsvorsorge“ nicht enthalten sind?

 

  • Ultraschall der Organe (Schilddrüse, Leber, Galle, Bauchspeicheldrüse, Milz, Nieren, Harnblase) zur Sichtung möglicher Tumore. Bestimmung verschiedener Tumormarker* im Blut - u.a. Marker „M2-PK“ zum Nachweis von Krebszellen im Darm und bei Männern zusätzlich PSA-Test zum Nachweis von Krebszellen in der Prostata
  • Umfangreiches Blutbild mit 30 verschiedenen Laborwerten
  • Warum ein Diabetes-Screening?

     

    Bei den herkömmlichen Untersuchungen, die von der Krankenkasse übernommen werden, erfolgt lediglich eine Bestimmung des Nüchternblutzuckers. Der Nüchternblutzucker ist oft erst in einem fortgeschrittenen Stadium erhöht. Häufig beginnt ein Diabetes mit einer langjährigen Zuckerverwertungsstörung, die bei den Routineuntersuchungen nicht auffällig wird. Diese Zuckerverwertungsstörung kann aber schon enormen Schaden anrichten. Zusätzliche Untersuchungen können den Diabetes schon sichtbar machen bevor er ausbricht. Der jugendliche Diabetes (Typ 1) wird nicht getestet, denn diese Erkrankung setzt nicht schleichend, sondern sehr plötzlich von einem Tag auf den anderen ein. Daher würde ein Screening kein Sinn machen.

     

    Welche Untersuchungen erfolgen?

     

  • Oraler Glucosetoleranztest (OGTT, Zuckerbelastungstest)
  • Laborwert HbA1c (gibt darüber Auskunft, wie sich der „Zucker“ in den letzten 3 Monaten verhalten hat)
  • Nüchternblutzucker
  • Urinstatus (wenn ein bestimmter Schwellenwert im Blut erreicht ist, wird der Zucker über den Urin ausgeschieden)
  • Lebercheck

     

    Die Leber ist das wichtigste Organ für den Abbau stoffwechseleigener und stoffwechselfremder Substanzen. Daneben nimmt sie zentrale Aufgaben im Rahmen der Aufnahme und Verwertung von Nahrungsbestandteilen ein, sorgt für die Bereitstellung lebenswichtiger Eiweißstoffe und greift regulierend in das Immunsystem und die Hormone ein. Um diese vielfältigen Aufgaben zu übernehmen, nimmt die Leber eine zentrale Stellung im Körper ein. Obwohl nur etwa 1500- 2000g schwer, wird die Leber von 28 % des Blutflusses durchströmt und verbraucht etwa 20 % des gesamten Körpersauerstoffes. Den Blutzustrom erhält sie einerseits von den Blutgefäßen, die nährstoffreiches Blut vom Darm transportieren, wodurch die Nahrungsbestandteile sofort weiterverarbeitet werden können. Zum anderen erhält sie sauerstoffreiches Blut aus den Arterien des großen Kreislaufs. Nach dem Durchströmen der Leber gelangt das Blut beider zuführender Systeme zurück in den großen Kreislauf, von wo es über das Herz verteilt wird. Die von der Leber produzierte Gallenflüssigkeit gelangt über das Gallengangsystem in den Darm. Auf diese Weise werden einerseits Abbauprodukte und Giftstoffe in den Darm abgeleitet und zum anderen die Verdauung unterstützt. Viele Funktionen werden innerhalb des Körpers lediglich von der Leber wahrgenommen. Insofern ist ein Leben ohne Leber nur für wenige Stunden möglich. Aufgrund der zentralen Bedeutung des Organs ist die Leber jedoch üppig dimensioniert, so dass etwa ein Drittel der Lebermasse ausreichend sein kann, um alle diese Funktionen noch zu erfüllen.

     

    Was prüfen wir beim Leber-Check?

     

    1. Blutabnahme
    Zuerst nehmen wir Ihnen Blut ab und prüfen Ihre Leberwerte. Die sog. Transaminasen GOT und GPT sind Enzyme, die bei Erkrankungen von Leberzellen in das Blut ausgeschwemmt werden. Die Gamma-GT ist ein Enzym, das aus den Gallenwegen kommt und bei Leberentzündungen und Gallenwegskrankheiten auftritt. Mit dem Gesamteiweißspiegel im Blut können entzündliche Lebererkrankungen und Leberleistungsstörungen erfasst werden.

     

    2. Ultraschall-Untersuchung
    Mit Ultraschall untersuchen wir Ihre Leber und Gallenwege auf Verfettung, Vernarbung, Tumore, Vergrößerung, Steinbildung etc.
    Wozu dient ein Borreliose-Check?

     

    Borreliose ist eine Infektionskrankheit, die durch Zeckenbisse übertragen wird. Nach einer Infektion kann es zu Veränderungen der Haut an der Stichstelle, Entzündungen an den Gelenken sowie Beeinträchtigungen des Nervensystems kommen. Mit dem Borreliose-Check können wir Ihren gesundheitlichen Zustand feststellen und somit auch eine Infektion ausschließen.

     

    Wie funktioniert der Borreliose-Check?

     

    Für den Borreliose-Check entnehmen wir Ihnen eine geringe Menge Blut, die im Labor weit gefächert untersucht wird. Mit Hilfe der PCR, einem molekularbiologischen, hochsensitiven Labortest, werden alle relevanten Borrelienspecies sicher erkannt. Ein negatives Ergebnis schließt damit ein Borreliose-Risiko mit hoher Sicherheit aus. Im positiven Fall müssen die näheren Umstände individuell abgewogen werden, um das weitere Vorgehen zu entscheiden: Abwarten und beobachten oder vorbeugende antibiotische Behandlung.